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Jugend- und Familienhilfe

Ambulante Betreuung geht mit Einschränkungen weiter, telefonische Beratung nimmt zu.

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Hauptstraße 51
Kästorf

Eckart Schulte (50) und Ina Hoffmann (52) von der Diakonischen Jugend- und Familienhilfe Kästorf berichten in der Zeit der Corona-Pandemie über erhebliche Veränderungen in ihrem Arbeitsalltag: „Unsere Kontakte zu den Jugendlichen und Familien können in der Regel nicht mehr Face-to-Face stattfinden“, erklärt die Sozialpädagogin. „Ausnahmen sind Kontrollaufträge vom Jugendamt oder Fälle, in denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte. Aber das sind dann auch akut hilfsbedürftige Personen.“

Im Gegenzug nehme die telefonische Beratung stärker zu - diese steht Jugendlichen und Eltern zur Verfügung, die der Hilfestelle vom Jugendamt vermittelt wurden. „Wir merken, dass ein erhöhter Betreuungsbedarf unserer Kontaktpersonen vorliegt“, sagt Ina Hoffmann. „Einige sind labil und ängstlich.“ Fragen zum Umgang mit dem Corona-Virus und den damit einhergehenden Regelungen häufen sich. „Aber die Personen sind auch sensibler, was mögliche Hilfeleistungen für andere Menschen in ihrem Umkreis angeht und sind umsichtig.“

Die beiden Sozialpädagogen sind sich einig: „Mit Zusammenhalt und Nächstenliebe können wir diese Krise überwinden!“ Und Eckart Schulte fügt hinzu: „Man merkt zurzeit auch, dass der Hass in sozialen Netzwerken zurückgeht. Ich hoffe, dass unsere Gesellschaft gestärkt aus der Corona-Pandemie hervorgeht.“

Diakonische Jugend- und Familienhilfe
Hauptstraße 51, Kästorf
Tel. 05371-721310
E-Mail: c.hahne@dachstiftung-diakonie.de

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